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Emma Stone

Aug 16, 2026  Twila Rosenbaum  6 views
Emma Stone

Emma Stone gehört zu den erfolgreichsten Hollywood-Schauspielerinnen ihrer Generation. Mit dem Film „Bugonia“ hat sie 2025 einen besonderen Rekord aufgestellt: Mit 37 Jahren erhielt sie ihre siebte Oscar-Nominierung als Schauspielerin und zog damit an Meryl Streep vorbei, die diesen Meilenstein erst mit 38 Jahren erreichte. Zwei Oscars hat sie bereits gewonnen, und ihre Karriere ist von einer bemerkenswerten Wandlungsfähigkeit geprägt. Dabei bleibt die gebürtige Amerikanerin erstaunlich bodenständig.

Steckbrief

  • Vorname: Emily Jean
  • Name: Stone
  • Geboren: 06.11.1988 in Scottsdale, Arizona / USA
  • Sternzeichen: Skorpion
  • Alter: 37 Jahre
  • Größe: 168 cm
  • Partner: Dave McCary (seit 2017, verheiratet seit 2020), Andrew Garfield (2011–2015), Kieran Culkin (2010–2011), Teddy Geiger (2007–2009)
  • Kind: Louise Jean McCary (2021)

Vom Mädchen aus Arizona zum Weltstar

Emma Stone wurde als Emily Jean Stone in Scottsdale, Arizona, geboren. Schon als Kind träumte sie davon, Schauspielerin zu werden. Mit elf Jahren stand für sie fest: Sie wollte nach Hollywood. Um ihre Eltern zu überzeugen, bereitete sie eine PowerPoint-Präsentation vor und unterlegte sie mit Madonnas Song „Hollywood“. Mit 15 Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Los Angeles, um den Traum zu verwirklichen.

Bei der Anmeldung bei der Screen Actors Guild musste sie feststellen, dass der Name Emily Stone bereits vergeben war. Sie wählte kurzerhand den Künstlernamen Emma. Ihre Familie und Freunde nennen sie bis heute Emily. Dieser Pragmatismus ist typisch für eine Frau, die auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt.

Der Durchbruch in Hollywood

Der Anfang war nicht leicht. Emma Stone schlug sich mit Gastrollen in Serien wie „Malcolm mittendrin“ und „Drive“ durch. 2007 gelang ihr mit „Superbad“ der erste Schritt auf die große Leinwand. Es folgten Komödien wie „Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen“ und „Zombieland“, die ihr ein junges Publikum einbrachten.

Ihre komödiantische Ader stellte sie in „Crazy, Stupid, Love.“ und „Freunde mit gewissen Vorzügen“ unter Beweis. Diese Mischung aus Witz und Tiefe machte sie zu einer gefragten Darstellerin. Der echte Durchbruch kam 2010 mit „Einfach zu haben“. Für ihre erste Hauptrolle erhielt sie eine Golden-Globe-Nominierung und avancierte zum Shootingstar. Kurz darauf spielte sie in „The Help“ an der Seite von Viola Davis und Jessica Chastain. Der Film machte deutlich, dass Emma Stone mehr konnte als nur witzige Nebenrollen. Auch die „The Amazing Spider-Man“-Filme wurden zu Kassenschlagern. Am Set lernte sie Andrew Garfield kennen, mit dem sie bis 2015 liiert war.

„La La Land“ und der erste Oscar

Ein Meilenstein ihrer Karriere war das Filmmusical „La La Land“ von Damien Chazelle. An der Seite von Ryan Gosling verkörperte sie die träumerische Schauspielerin Mia. Der Film wurde 2017 bei den Golden Globes mit sieben Preisen ausgezeichnet – sieben Nominierungen, sieben Siege, das hatte es zuvor nie gegeben. Emma Stone gewann den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie oder einem Musical und anschließend auch den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Damit war sie endgültig in der ersten Liga Hollywoods angekommen.

Bereits 2015 wurde sie für ihre Nebenrolle in „Birdman“ für den Oscar nominiert. Damals gewann sie zwar nicht, aber der Film machte deutlich, dass sie auch in anspruchsvollen Stoffen bestehen kann. Doch Emma Stone blieb bescheiden. In Interviews betonte sie immer wieder, wie wichtig Familie und Freunde für sie sind. Sie selbst sagte einmal: „Je aufregender mein Leben wird, desto mehr Zeit verbringe ich mit Familie und Freunden. Das hilft!“

„Poor Things“ – die Rolle ihres Lebens

2023 arbeitete Emma Stone erneut mit dem griechischen Regisseur Yorgos Lanthimos zusammen. In „Poor Things“ spielte sie eine erwachsene Frau mit dem Gehirn eines Kindes. Der Film war ein künstlerischer und kommerzieller Erfolg. Stone gewann dafür ihren zweiten Oscar als beste Hauptdarstellerin. Der „New York Times“ sagte sie damals, Bella sei „wahrscheinlich die Rolle meines Lebens“. Am letzten Drehtag habe sie viel geweint – aus Erschöpfung, aber auch aus Liebe zu diesem Projekt.

Die Zusammenarbeit mit Lanthimos prägte eine ganze Phase ihrer Karriere. Schon 2018 war sie in „The Favourite“ zu sehen, 2024 folgte „Kinds of Kindness“, in dem sie gleich drei verschiedene Rollen übernahm. Der Episodenfilm feierte in Cannes Premiere und zeigte die ganze Bandbreite der Schauspielerin.

Rekord mit „Bugonia“

2025 kam „Bugonia“ in die Kinos. Für die Rolle ließ sich Emma Stone die Haare abrasieren – ein mutiger Schritt, den sie nur unter bestimmten Bedingungen gemacht habe. Ihr Einsatz wurde belohnt: Der Film erhielt vier Oscar-Nominierungen. Für Emma Stone persönlich war es die siebte Oscar-Nominierung. Mit 37 Jahren stellte sie damit einen Rekord auf und ließ Meryl Streep hinter sich, die die siebte Nominierung erst mit 38 Jahren erreichte. Auch Regisseur Yorgos Lanthimos arbeitete zum wiederholten Mal mit ihr zusammen.

Die Premiere in Venedig sorgte für Aufsehen. Stone erschien in einem funkelnden Kleid auf dem roten Teppich und zeigte einmal mehr ihren Sinn für Stil. In den sozialen Medien wurde der Auftritt gefeiert. Auch ihr Ehemann Dave McCary begleitete sie zu verschiedenen Award-Events, was als seltene Ausnahme gilt, da das Paar sein Privatleben normalerweise sehr schützt.

Privatleben und Familie

Emma Stone ist seit 2020 mit Dave McCary verheiratet. Der Comedian und Drehbuchautor ist einer der Köpfe hinter „Saturday Night Live“. Die beiden lernten sich 2017 kennen und wurden schnell ein Paar. 2021 kam ihre Tochter Louise Jean McCary zur Welt. In einem Interview mit dem „ELLE“-Magazin sagte Stone, sie habe sich als Teenager nie vorstellen können zu heiraten oder Mutter zu werden. Diese Einstellung habe sich mit der Zeit komplett geändert.

Vor Dave McCary war Emma Stone unter anderem mit Andrew Garfield liiert. Die Beziehung hielt vier Jahre und endete 2015. Über ihre Ex-Partner spricht sie nur selten öffentlich. Umso überraschender war ein seltener Kommentar über Andrew Garfield, der in den Medien für Schlagzeilen sorgte.

Wissenswertes über Emma Stone

  • Ihre Lieblingsfilme sind „Lichter der Großstadt“ (1931), „Harold und Maude“ (1971), „Network“ (1976) und „Manhattan“ (1979).
  • Sie sprach für die Rolle der Claire Bennet in der Serie „Heroes“ vor, verlor aber gegen Hayden Panettiere.
  • Ihre Mutter erkrankte an Brustkrebs, ist aber seit 2008 geheilt.
  • Ihre dunkle Stimme soll auf Koliken als Baby zurückgehen; durch das Schreien bildeten sich Knötchen an den Stimmbändern.
  • Sie war kurzzeitig süchtig nach dem Facebook-Spiel „Farmville“ und löschte ihren Account, um sich davon zu lösen.
  • 2004 nahm sie an der Talentshow „In Search of the Partridge Family“ teil, die nach dem Pilotfilm eingestellt wurde.
  • Sie trägt ein Tattoo am Unterarm, das Paul McCartney für sie entworfen hat – ein Vogelfußabdruck, passend zum Beatles-Song „Blackbird“.
  • Ihre erste Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt sie 2015 für „Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“.

Ausgewählte Filmografie

  • 2007: Superbad
  • 2009: Zombieland
  • 2010: Einfach zu haben
  • 2011: Crazy, Stupid, Love.
  • 2011


    Source: gala.de News


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